Was ist Sangha?

Das tibetische Wort für Sangha lautet Gendün und bedeutet wörtlich “die nach Tugend streben”. Ursprünglich war damit die Gemeinschaft der Mönche und Nonnen gemeint. Heute umfasst es alle, die dem Weg des Buddha folgen – ob im weltlichen Leben oder im Kloster –, und die daran arbeiten, ihren Geist zu wandeln und zum Wohle anderer zu erwachen.

Im Grunde ist die Sangha nichts anderes als die Freundinnen und Freunde, die gemeinsam mit uns auf dem Weg sind. Sie kennen unsere Erfahrungen und Schwierigkeiten aus eigenem Erleben und helfen uns zu wachsen. Menschen kommen und gehen – doch eine lebendige Sangha sorgt dafür, dass immer jemand an unserer Seite ist.

Bei Rigpa findest du genau das: eine Gemeinschaft Gleichgesinnter. Viele von ihnen sind langjährige Praktizierende – aufrichtige Freundinnen und Freunde, die gemeinsam daran arbeiten, ihr inneres Potenzial zu entfalten und andere dazu zu ermutigen, dasselbe zu tun.

Bei Rigpa findest du genau das: eine Gemeinschaft Gleichgesinnter. Viele von ihnen sind langjährige Praktizierende – aufrichtige Freundinnen und Freunde, die gemeinsam daran arbeiten, ihr inneres Potenzial zu entfalten und andere dazu zu ermutigen, dasselbe zu tun.

Rigpas monastische und Laien-Sangha

Rigpas Sangha besteht sowohl aus Mönchen und Nonnen als auch aus weltlichen Praktizierenden. Sie praktizieren gemeinsam, gestalten das spirituelle Leben vor Ort und unterstützen Rigpas Aktivitäten im In- und Ausland. Manche sind bei Rigpa angestellt, andere arbeiten außerhalb und engagieren sich ehrenamtlich.

Diese Gemeinschaften sorgen dafür, dass in unseren Zentren immer Leben ist. Sie schaffen den Raum, in dem die gesamte Sangha und alle, die an unserem Programm teilnehmen oder unsere Zentren besuchen, einen lebendigen spirituellen Ort vorfinden.

und unsere monastische Gemeinschaft

Unsere monastische Gemeinschaft

Der spirituelle Kern Rigpas ist unsere monastische Gemeinschaft, die größtenteils in Lerab Ling in Frankreich lebt.

Unsere Mönche und Nonnen erhielten die Ordination von einigen der angesehensten Lamas der tibetisch-buddhistischen Tradition, darunter Seine Heiligkeit der Dalai Lama, Kyabjé Trulshik Rinpoche und Khenchen Pema Sherab Rinpoche. Mit großer Hingabe erfüllen sie ein breites Spektrum spiritueller und praktischer Aufgaben: Sie pflegen die Schreine, übersetzen buddhistische Texte, stellen rituelle Objekte her, begleiten besuchende Lehrende, halten Zeremonien für Kranke und Verstorbene und leiten die großen jährlichen Rituale in Lerab Ling, Dzogchen Beara und anderen Rigpa-Zentren weltweit.

Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion

Bei Rigpa sind alle willkommen. Als buddhistische Praktizierende ist es unser Anliegen, zum Wohl aller beizutragen. Wir schätzen die Vielfalt menschlicher Erfahrungen in all ihren Formen und setzen uns dafür ein, eine Gemeinschaft zu sein, in der Unterschiede als Bereicherung erlebt werden.

Wir glauben an die grundlegende Gutheit aller Menschen. Deshalb begegnen wir uns selbst und anderen mit Würde und Respekt. Das bedeutet Geduld üben, höflich sein und offen bleiben, auch wenn jemand andere Ansichten hat als wir selbst.

Wir setzen uns dafür ein, dass sich alle sicher und willkommen fühlen, unabhängig von Herkunft, Alter, Ethnizität, Religion, Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder körperlicher Verfassung.

Ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliche sind das Herzstück unserer Gemeinschaft – ohne ihr großzügiges Engagement, ihre Zeit und ihre Fähigkeiten wäre vieles einfach nicht möglich. Wer sich in einem unserer Zentren, bei einer Veranstaltung oder in einem Retreat einbringt, erlebt die Lehren mitten im Alltag und begegnet dabei Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und mit den unterschiedlichsten Wegen im Dharma.

Sogyal Rinpoche hat ausführlich darüber gelehrt, wie Dharma-Prinzipien direkt ins Arbeiten und in den Alltag einfließen können. Diese Lehren der „Praktischen Weisheit” – kurz, präzise und sofort anwendbar – helfen uns bei Rigpa, wirksamer zu arbeiten und über eingefahrene Muster hinauszuwachsen.

Lust, mitzumachen? Melde dich im Dharma Mati in Berlin, oder deiner lokalen Rigpa-Gruppe zu ‘Gruppe finden’. Wir freuen uns über jede helfende Hand und schätzen, was jede*r Einzelne in unsere Gemeinschaft einbringt.

Gäste aus anderen buddhistischen Sanghas

Unsere Programme, Zentren und Retreat-Orte stehen allen offen – unabhängig davon, ob du Rigpa-Mitglied bist oder anderen Lehrenden folgst. Viele unserer Veranstaltungen können deine Praxis und dein Studium begleiten und vertiefen. Wer in der Longchen-Nyingtik-Linie oder mit den Lehren des Schatzentdeckers Tertön Sogyal vertraut ist, wird bei Rigpa vieles wiedererkennen.

Seit den frühen Anfängen Rigpas dürfen wir immer wieder bedeutende Meisterinnen und Meister der tibetisch-buddhistischen Tradition bei uns empfangen, um Ermächtigungen, mündliche Übertragungen und Belehrungen zu geben. Freundinnen und Freunde aus allen Sanghas sind herzlich willkommen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Trag dich in unsere Mailingliste ein – besonders hilfreich für Freundinnen und Freunde aus anderen Sanghas, um über Vajrayana-Veranstaltungen bei Rigpa auf dem Laufenden zu bleiben

Du möchtest ins Retreat gehen? Rigpas Retreatzentren, besonders Lerab Ling in Frankreich, stehen auch Schülerinnen und Schülern anderer Sanghas für kürzere oder längere Praxisretreats offen.

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